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Natürlich, wir alle wollen uns verändern, entwickeln und unsere Potentiale entfalten. Zumindest an der Oberfläche und in den Bereichen, in denen wir gut mit Veränderungen umgehen können.

  • Die eine schleppt ständig Zeug vom Flohmarkt in die Wohnung, räumt permanent um und streicht die Wände neu.
  • Der andere hoppelt Tinder-unterstützt zum Deep-House-Beat durch fremde Betten.
  • Ein dritter wechselt Wohnort und Arbeitsplatz als hätte er es auf einen Eintrag im Guinessbuch der Rekorde abgesehen.

Aber wehe, der Partnerwechsler schickt sich an, die Wohnung zu renovieren, die Wohungsumräumerin sieht sich mit der Idee einer offenen Beziehung ihres Partners konfrontiert oder der Arbeitsplatzwechsler muss sich an den Gedanken gewöhnen, dass er an sich selbst und seiner Art mit Zielen umzugehen etwas ändern sollte.

Da ist dann schnell mal Schicht im Schacht und Adrenalin im Bauch. Oder sonst irgendwo im Körper.

Zu große Schritte

Es gibt viele gute Gründe, warum wir Angst vor Veränderung haben und unbewusst darauf hinarbeiten, diese Veränderung zu verhindern. Ich möchte mich heute auf einen konzentrieren: Zu große Schritte.

Keine Ahnung, wie es bei dir ist. In mir jedenfalls lebt ein momumentaler Macher, der bei jeder Gelegenheit Berge versetzen möchte. Klar, es ist wirklich möglich, Berge zu versetzen. Es gibt ja auch Amerikaner, die lassen Schlösser in Europa abtragen, um sie in den USA völlig stillos in irgendeiner trostlosen Landschaft wieder aufzubauen.

Und wenn die Amerikaner das können, dann können wir das auch. Aber dafür bringen die Amerikaner geeignete Ressourcen an den Start. Als da wären: Zeit, Arbeitskräfte und Logistik.

Alleine Berge zu versetzen braucht Zeit. Und wer hat die heute noch.

Aber selbst, wenn wir weder über den schlechten Geschmack, noch die Millionen des verirrten Amerikaners verfügen, können wir etwas von ihm lernen. Wir können

  • das große Ziel in kleinere Projekte, Teilschritte und Zwischenziele zerlegen und
  • dann gelassen und engagiert einen kleinen Schritt nach dem anderen tun.

Narzistische Kränkung kleiner Superhelden

Das kränkt uns vielleicht narzistisch, ich zum Beispiel bin irgendwo in mir drin immer noch sieben Jahre alt, wäre gerne Mamas Superheld, würde gerne den Ersatzpapa umbringen und Berge wie Hügel im Sandkasten versetzen. Aber selbst wenn wir in unserer kindlichen Eitelkeit gekränkt sein mögen, weil wir den Berg nicht auf einmal versetzen können: Kleine Schritte können wirklich Berge versetzen!

Wenn wir die narzistische Kränkung überwunden und uns mit unseren menschlichen Möglichkeiten abgefunden haben, dann kann es sich lohnen,

  • auf die kleinen Schritte zu vertrauen,
  • uns in beständigem Engagement zu üben und
  • uns überraschen zu lassen, wie wir das Große, das wir erträumen können, auf diese Art verwirklichen.

Darüber hinaus könnte es sich lohnen,

  • uns etwas intensiver mit Motivationstheorie und Projektmanagement auseinanderzusetzen und
  • uns in Gelassenheit zu üben, damit wir geduldig ein Stückchen Berg nach dem anderen versetzen.

Und Gelassenheitspraxis ist noch auf ganz andere Art segensreich. Nach und nach wird uns klar, wie schön es ist, in der Gegenwart zu leben. Ganz unabhängig davon,

  • ob wir Berge versetzen,
  • am Hang des Berges liegen und uns über den Flug der Wolken freuen oder
  • beim Zahnarzt auf dem Stuhl auf die Wurzelbehandlung warten.

Lauschig in der Lounge mit anderen Veränderungen vollziehen

Du kannst also gelassen dein Ding machen und die Veränderungen und Entwicklungen vollziehen, die dabei auf jeden Fall nötig sind. Manchmal ist es dafür hilfreich, auf die kleinen Schritte zu vertrauen, die Großes bewirken können.

Mit diesen Schritten beschäftigen wir uns unter anderem in den Boost Your Moojo Lounges. Wir arbeiten an unseren Themen, tauschen uns aus und ermutigen uns wechselseitig.

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Author Martin Wedgwood

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